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<pre>Auch wir Wettfreunde sind der Meinung, dass sowohl der HSV als auch die Hertha einmal mehr mit Toren geizen werden. Allerdings präsentieren sich die Berliner heuer auswärts stärker als im Olympiastadion, während die Hamburger in der Heimtabelle lediglich an vorletzter Stelle aufscheinen, aber immerhin drei Siege und vier Remis holen konnten.  <p> „Wir wissen, dass wir vom letzten Jahr den Ruf haben, eklig zu sein, und einige Spieler bei den Schiedsrichtern auf der Liste stehen“, meinte er und gab sich aber dennoch kämpferisch. „Aber wir werden uns nicht unterkriegen lassen.“  <p>  – Nach dem Remis gegen Mainz scheint FCK-Coach Stefan Ruthenbeck einer allmählich den Mut verlierenden Truppe vorzustehen. <p> 2014 gab es beim 0:0 zumindest einen Punktgewinn für den Bundesliga-Dino. Die Wettanbieter gehen allerdings nicht davon aus, dass den Hamburgern am Samstag ein ähnliches Kunststück gelingen wird. <p>  1899 Hoffenheim hat heuer auswärts noch nichts Zählbares erreicht. Während die Niederlage beim FC Bayern zu erwarten war, war die Pleite bei Aufsteiger Düsseldorf eine überaus unliebsame Überraschung.  </pre>


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<pre>Nach wahlweise bereits erfolgreich (Darmstadt) bzw. ansehnlich (Wolfsburg) bestrittenen Partien lässt sich die endgültige Wiedergeburt des Klubs ziemlich exakt terminieren: Mit dem 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig meldeten sich die Schanzer vor anderthalb Wochen im Reich der Lebenden zurück.  <p> Wenn schon die Stürmer nicht treffen, sollte im Normalfalls aus dem Mittelfeld Unterstützung kommen. Doch auch von hier versprüht Werder aktuell nur wenig Torgefahr.  <p>  Allerdings hat auch der VfB Stuttgart schon bessere Zeiten gesehen. Diese sind jedoch schon ein wenig länger her, zumindest in den letzten beiden Jahren mussten sich die Schwaben große Sorgen um den Klassenerhalt machen. Eigentlich hätten derartige Existenzängste heuer der Vergangenheit angehören sollen. Mit Alexander Zorniger wurde eine neue Ã„ra eingeläutet, die den VfB wieder in sichere Bundesliga-Gefilde bringen soll. <p> Nachdem die Aufstiegs-Euphorie zunächst für einen jeweiligen Traumstart sorgte, geht das Punktesammeln nun schon im Spätherbst nicht mehr so leicht von der Hand: So haben es etwa die Schanzer in den letzten vier Spielen gerade einmal noch auf zwei Unentschieden gebracht. <p>  Obwohl der HSV nach elf Spieltagen weiterhin sieglos ist und erst bei drei Zählern hält, womit er einsam am Tabellenende herumkrebst — ein Punktgewinn auf fremden Platz, nachdem zuvor drei Ligaspiele in Folge mit elf Gegentoren verloren gingen, ist ein Erfolg.  </pre> 


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<pre> Der Saisonstart der TSG Hoffenheim verlief alles andere als wunschgemäß — mit nur drei Punkten hängen die 1899er im Tabellen-Mittelfeld fest.  <p> Bei allem Ã„rger über die vertanen Chancen konnte sich Kiel aber auch glücklich schätzen, beim Blasen zur Schlussoffensive überhaupt noch am Leben gewesen zu sein — in den vorherigen Minuten bekamen die norddeutschen Gäste stellenweise gar kein Land zu sehen.  <p>  Angesichts des zwischenzeitlich eingefahrenen 4:0-Erfolgs gegen Mainz kam Hoffenheim somit sogar noch etwas glimpflicher als der amtierende europäische Champion davon — und jener Sieg gegen den FSV kann den vermeintlich verkorksten Rückrundenstart auch in anderer Hinsicht relativieren. <p>  Ein solcher Halt auf dem vielfach bewährten 16. Rang wäre wohl als ein ultimativer Hinweis zu verstehen, dass sich der Glaube an den Klassenerhalt nicht länger als eine fixe Idee erweist — der HSV könnte sich dann durchaus wieder als ein vollwertiges Mitglied der Bundesliga betrachten. <p>  Auch beim jüngsten 0:0 gegen den Vizemeister aus Wolfsburg schrammte der FCA nur knapp an seinem dritten Liga-Sieg vorbei; zuvor hatte die Mannschaft auch schon gegen Bilbao, Alkmaar, Mainz und Bremen einen ausgesprochen ordentlichen Eindruck hinterlassen.  </pre>


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<pre> In Verbindung mit der ohnehin zu konstatierenden Heimschwäche hat die Alte Dame aktuell somit ganz einfach zu wenig anzubieten, um auch in der laufenden Runde vom berichteten starken Lauf gegen die Westfalen zu profitieren.  <p> Der Punktgewinn beim BVB machte die hier liegengelassenen vier Zähler zwar nicht vergessen; dennoch hatte sich die Hertha zuletzt zu einem überaus günstigen Zeitpunkt wieder einmal an der eigenen Formstärke berauscht.   <p> Durch die letzten Auftritte zog es sich nämlich wie ein roter Faden, dass stets der Gegner mit 1:0 in Führung ging; hatte zunächst Legia den Torreigen in der Champions League eröffnet, kamen danach auch Frankfurt, Gladbach, Real und der FC Köln zuerst zum Zug. <p>  Herthas Abschied in die Länderspielpause war ein fulminanter. Das 3:3-Unentschieden in Wolfsburg war nichts für schwache Nerven. Nach einem Blitzstart der Berliner durch Vedad Ibisevic (nach 20 Sekunden, Anm.), der damit seine 900-minütige Torsperre beendete, sorgten Malli und Gomez für eine 2:1-Pausenführung der „Wölfe“.  <p> Die Bayern sind wieder auf Kurs, richtig überzeugen konnten sie aber nicht, was die mühevollen Siege gegen Hertha BSC und Werder Bremen beweisen. Dass die Bayern aktuell kaum Tore schießen, ist dabei etwas gänzlich Neues, schließlich haben die Münchner die meisten Tore aller Bundesliga-Teams erzielt (83).  </pre>


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<pre> Zwar hatten die Grün-Weißen bei ihrem wichtigen Erfolg im kleinen Nord-Derby auch einen selten guten Tag erwischt; nichtsdestotrotz war letztlich vor allem die größere Willensstärke dafür verantwortlich, dass die drei Punkte ausnahmsweise einmal an der Weser blieben.  <p> Die vor allem für die Psyche aus diesem Last-Minute-Sieg erhofften Langzeiteffekte schienen danach in Ingolstadt tatsächlich erstmals feststellbar zu sein: Gegenwärtig reiten die Berliner eine Welle, die durchaus auch ein weiteres Mal den FC Schalke überspülen kann.  <p>  Allerdings gehört es nun einmal zum Schicksal kriselnder Vereine, dass auch solche starken Auftritte oftmals nicht zu dem verdienten Ergebnis führen; so kam den Augsburgern sowohl gegen die Basken (2:3) als auch gegen den FSV (3:3) das Nervenflattern in der Schlussphase teuer zu stehen. <p>  Augsburg hat aktuell sehr zu kämpfen, auch wenn auswärts in dieser Saison bereits die eine oder andere Überraschung geglückt ist.  <p> Aufgeben steht beim FCI folglich noch lange nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen nähren die nicht gerade erfolgsgekrönten, dafür aber charakterlich starken Auftritte der vergangenen Wochen die Hoffnungen auf ein Happy End.  </pre>


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